Was ist das? YADRO benutzen Im Detail |
Interface DRO:int4 zur Digitalanzeige im DetailDas DRO:int4 gibt es (z.Zt.) als Bausatz. Mehr dazu auf der Händler Seite insbes. für Optionen bezüglich Kabeln, Steckern und Gehäusen. Händler haben evtl. auch Messleisten, die garantierterweise funktionieren. Das Interface kann auch ohne DRO:ddisp-Software benutzt werden, wenn jemand seine eigene Anzeigesoftware dazu schreiben will. Wer dazu mehr Informationen braucht, wendet sich an mich. Die Kapitel:
DRO:int4 Kommandos:Wenn man das YADRO-Interface mit seinem PC verbindet, ein Terminal-Programm startet (mit den richtigen Einstellungen) und dann das YADRO-Interface einschaltet, bekommt man folgende Meldung: *** Welcome to YADRO-land! *** (c) 2005 Nick Mueller // www.yadro.de Wenn das passiert, ist das Interface (zumindest irgendwie) funktionabel und die Verbindung zum PC funktioniert. Ich habe ein einfaches Terminal Program (TERM.EXE) dafür "zusammengebastelt" das COM1 verwendet und mit den 19200 Baud kommuniziert. Die aktuelle Version von Term unterstützt jetzt auch Ports ungleich COM1:. Dazu beim Aufruf -p:COMx (x = Port-Nummer) angeben. Man kann also mit dem Interface kommunizieren. Kommunikation bedeutet, daß man Zeichen in der Konsole eingibt, das Interface diese erhält und interpretiert. Es gibt kein Echo aber eine Antwort wenn das Kommando verstanden wurde. Kommandos werden nicht mit einer Zeichenfolge abgeschlossen. DRO:int4 RS232 Spezifikation:
NB: Kommandos unterscheiden Groß/Kleinschreibung. Alle Antworten vom Interface werden mit einem CR/LF abgeschlossen. Die Kommandos in einer halbwegs logischen Reihenfolge:
Man muß etwas freundlich mit dem Interface umgehen. Nicht mit Kommandos zustopfen, sondern warten bis eine Antwort gekommen ist. Setzt man ein neues Kommando vor einer Antwort ab, dann geht dieses einfach verloren. Das Interface speichert nur das aktuelle Kommando und löscht es erst, nachdem es abgearbeitet ist. Sendet man unbekannte Kommandos, dann werden diese kommentarlos verschluckt. |
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| Teil# | Dimension | Kommentar |
| Kondensatoren | ||
| C1 C5, C10, C12, C13, C15 | 100n | Keramisch |
| C8, C9 | 22p | Keramisch |
| C6 | 10µ | Elko, 6.3V |
| C11, C16 | 1000µ | Elko, 33V |
| C7 | 22µ | Elko, 6.3V |
| C14 | 1µ | Elko, 6.3V |
| nicht gezeichnet | 1µ | Elko, 2V min., jeweils in den Messleisten |
| Widerstände | ||
| R1, R2, R5 R12 | 100 | R1, R2 Metallfilm, 1% |
| R3 | 56 | Metallfilm, 1% |
| R4 | 220 | Metallfilm, 1% |
| R14, R15, R23 | 330 | |
| R16, R19..R22 | 3k9 | |
| R13, R17, R18 | 10k | |
| Dioden | ||
| B1 | B40C800 | Brückengleichrichter; min. 20Volt, 200mA; |
| LED1 | -- | Stromversorgungs-LED |
| ICs | ||
| IC1 | MAX232N (TI) oder MAX232ACPE (Maxim) | |
| IC2 | LM317LZ | TO92 Gehäuse |
| IC3, IC4 | LM2901N | |
| IC5 | CD4051N (DIL) | oder 4051B |
| IC6 | Atmel ATtiny2313-20PI | ein Atmel 90S2313 geht nicht |
| IC7 | uA78S05 | 1.5 Ampere (200mA würde genügen) |
| OK1, OK2 | HCPL4502 oder 6N136 | |
| Verschiedenes | ||
| Q1 | 20MHz (HC18 Gehäuse) | oder größeres Gehäuse |
| DC1 | 5V/5V DC/DC | 5v-5v DC/DC Wandler; isoliert; 1W; output +/-10% SIL4-Gehäuse. Die nennen sich alle "xxx0505S". |
| J1 | MTA02-100 | Molex |
| J2 | MTA03-100 | Molex |
| X2 | 9 pin D-sub male | Für FP-Montage |
| SV2 SV5 | 6 pin header | Pin 6 ist NC |
| SV1 | 10 pin DIL-header, male | Kann ausgelassen werden, je nach Programmiermöglichkeiten |
| nicht gezeichnet | Steckernetzteil 7 9V AC, 200mA min. | |
| nicht gezeichnet | null-modem Kabel 9 Pol. W/W/ | Länge nach Anforderung |
Alle Widerstände min. 1/4 Watt, 10%, ausser R1, R2, R3 und R4 die 1% Metallfirmwiderstände sein müssen. Natürlich kann man für alle Widerstände Metallfilmwiderstände einsetzen, denn 10% Kohleschickt Rs werden schon langsam exotisch.

Nur um eine eventuelle Neugier zu stillen: Der erste Prototyp von DRO:int4 auf einer Europakarte, mit Fädeltechnik aufgebaut.
Bevor man die Software in den uC laden kann, benötigt man ein einfaches Programmiergerät und Software dazu. Der uC wird in der Platine programmiert mit eingeschaltener Stromversorgung.
Hat man das benötigte Interface und die Software, dann kann man sich hier die aktuelle Version der Firmaware des DRO:int4-Interfaces herunterladen.
Nicht vergessen, die Konfigurationsbits beim Programmieren des uC zu setzen! DWEN, EESAVE, WDTON, BODLEVEL0, BODLEVEL1, CKDIV8, CKOUT, SUT0, SUT1, CKSEL0, CKSEL1, CKSEL2 müssen alle aus sein. Ausnahme ist BODLEVEL2.
Man beachte das Bildschirmphoto. Es ist etwas verwirrend was an/aus/programmiert/wieauchimmer ist.
Programmiert man BODLEVEL2 nicht, dann besteht die Wahrscheinlichkeit, dass die Daten der Messleistenerkennung nach Entfernen der Versorgungsspannung verlorengehen.
Zwei mal kontrollieren wo der Pin 1 des ISP-Steckers ist!
Bild ist veraltet (Lage der Widerstände etc.)
Das ist das einfachste Programming-Interface (TwinAVR) das man sich vorstellen kann. Wer sich entschließt das zu verwenden (Ich nicht, aber es gibt positive Erfahrungen), kann man sich ein einfaches Interface bauen das mit dem 10-poligen Pfostenstecker verbunden wird (SV1):

Der "X-PC" Stecker geht an den Druckerport des PCs. Man benötigt nur 2 Widerstände mit 220 Ohm. Während der Programmierung muss das DRO:int4 mit dessen Netzteil verbinden sein.
Die Konfigurations- und Sicherheits-Bits werden so gesetzt:

Geeignete Adapter und Software findet man hier. Es gibt natürlich auch andere Anbieter.
Die Konfigurations- und Sicherheits-Bits werden so gesetzt:
