Deusch/German  Deutsch

English/Englisch  English

YADRO-Logo

Home

Was ist neu?

Was ist das?

YADRO benutzen

Im Detail

Downloads

Wo kaufen?

Newsletter

Links

Impressum

DRO:ddisp, der DOS-Teil der Digitalanzeige:

Die Software die auf dem PC läuft nennt sich DRO:ddisp. Sie ist im Wesentlichen dafür da um das Interface (DRO:int4) nach Werten zu fragen, die Messleisten umzuschalten, die Messwerte anzuzeigen und um auf Benutzereingaben zu reagieren. Die Software läuft auf alten PCs die man leicht billig bekommt. Das Betriebssystem auf dem PC ist DOS 6.22 oder das kostenlose FreeDOS.

Hardware Voraussetzungen:

Ein alter PC, der folgende Voraussetzungen erfüllt ist genug:

  • Prozessor: 386er mit mindestens 33 MHz
  • eine serielle Schnittstelle (RS 232)
  • Festplatte mit ein paar MB freien Platz. Man kann aber auch DRO:ddisp von Diskette laufen lassen
  • Diskettenlaufwerk um die Software auf den PC zu bringen.

Diese PCs, oder besser Laptops (die passen besser an die Werkzeugmaschine) bekommt man leicht für ein paar Bier, einer guten Flasche Wein oder ein paar EUR. Sie sind oft 10 Jahre alt, haben kein CD-ROM-Laufwerk, die Akkus sind kaputt und sie sammeln Staub in einer dunklen Ecke an. Sie werden, fälschlicherweise, als wertlos angesehen.

Software Voraussetzungen:

Das Betriebssystem sollte DOS 6.22 sein. Kein Windows®. DRO:ddisp hat sogar unter manchen Windows-Versionen Schwierigkeiten (weil MS die serielle Schnittstelle nie richtig hinbekommen hat)

Die Software:

Nachdem ein PC einiges an Rechenleistung hat, liegt es nahe sie auch voll auszunutzen. Desshalb ist DRO:ddisp nicht nur eine einfache "festverdrahtete" Anzeige die nur für Drehbänke oder Fräsmaschinen verwendbar ist, sondern sie ist ein Anzeige-Automat (Automat im Softwaretechnischen Sinn) der durch Macros gesteuert wird. Diese Macros können einfach angepasst, erweitert oder verändert werden um jeden Bedürfnis oder jeder (Messleisten-)Anordnung zu genügen. Von konventionellen Digitalanzeigen (DRO) her kennt man, dass sie einige Knöpfe für spezielle Funktionen haben. Benötigt man mehr Funktionen, hat man verloren. Aber eine PC-Tastatur hat viele Tasten und Kombinationen davon. Entweder ist die Anzahl der Tastenkombinationen oder die Phantasie des Anwenders die Grenze von DRO:int4.

Die Anzeige-Software besteht hauptsächlich aus zwei Teilen:

  • Der "Anzeige-Automat" der Tastendrücke verarbeitet, vom Interface DRO:int4 liest und die Infrastruktur liefert für …
  • … den Interpreter. Der Interpreter führt entweder Macros aus die vom Benutzer angefordert wurden oder vom "Anzeigeautomaten"

Klingt kompliziert? Nein, will man YADROs Digitalanzeige unverändert verwenden, kommt man mit diesen Details nicht in Berührung. Will man z.B. die Y-Achse null setzten, tippt man "zy<Ret>" (<Ret> ist die Returntaste; "z" steht für "Zero"). Sobald man zu tippen anfängt, springt eine Auswahlliste mit allen Macros (Funktionen) auf und, während man tippt, wird das Macro angewählt. Natürlich kann man Macros auch Funktionstasten zuweisen.
Ein weiterer Vorteil des PCs als Anzeige ist, dass man verständliche Dialog für die Parameter komplexerer Macros hat (z.B. bei Lochkreisen), und nicht auf 7-Segment-Anzeigen seltsame Zeichen entziffern muss.

Weil die Liste an Funktionen recht lang ist, hier nur ein paar Beispiele:

  • Lochkreise mit Startwinkel, Mittelpunkt und Anzahl Löcher
  • "Unbegrenzte" Anzahl Werkzeuge definierbar. Durch Auswahl eines Werkzeugs wird automatisch die entsprechende Werkzeugkorrektur aktiviert.
  • Automatische Radius-Korrektur (Fräsmaschine). Die Software erkennt selbstständig auf welcher Seite des Fräsers man schneidet und addiert/subtrahiert den Fräserradius entsprechend.
  • Mittelpunkt zwischen zwei Punkten
  • Punktsequenz durch ANgabe von X-, Y- und Z-Schrittweite und der ANzahl an Punkten.

Zusätzlich ist ein vollwertiger Taschenrechnerersatz integriert, der Funktionen wie sin, cos, tan, sqrt usw. kennt, aber auch auf die Anzeigewerte zugreifen kann. Es gibt noch mehr, wodurch sich YADROs DRO vom Rest unterscheidet. Mehr dazu z.B. hier.